Am heutigen Welttag der Armen feierten wir unseren Gottesdienst zu Ehren der Hl. Elisabeth, der Patronin der Caritas.
Gesanglich entzückend unterstützt durch ein Mädchenduo begleitete uns die pfarrlich bekannte "Musikwerkstatt" durch diese Sonntagsmesse.
Mit den Kindern wurde die bekannte Legende des Brot/Rosenwunders anschaulich erzählt und an das Wirken der Hl. Elisabeth erinnert.
Angeregt durch die Auffindung der Habsburger Juwelen, versuchte ich anhand eines Ringes, der aus dem Mittelalter stammen könnte, die Predigt zu halten. Denn wenn dieser Ring womöglich der Königstochter Elisabeth gehört hätte, ja was könnte uns dieses Schmuckstück alles berichten über die Heilige?
Mit fein duftenden Rosenweihrauch, der in der Kirche zu riechen gewesen ist, wollten wir uns an das Tun der Elisabeth erinnern. Diesen Weihrauch gab es für zu Hause oder zum Weiterschenken auch zum Mitnehmen.
Nach dem Gottesdienst erhielten alle Mitfeiernden Elisabethbrote; Bereits geteilte Brote, deren Erlös der Caritas in der Steiermark zugute kommt.
Aus einem Pfarrhofkeller ist ein Raum geworden, der Gemütlichkeit ausstrahlt und zum Feiern einlädt.
Die Welt bleibt draußen!
Drinnen strahlen herbstliche Farben in der Deko von Gina Wilfinger. Es duftet nach Gulasch - und am Buffet warten kalte Speisen auf den Verzehr. Es gibt wärmende und gute Getränke, auch Spitzenweine aus der Gegend.
Angeregte Gespräche, gute Laune und dann kommt die Musik.
Die Landstürmer Christopher Utz und Ernst Kurzmann begeistern mit Können und flotter Musik, die das Publikum mitreißt. Es wird gesungen und getanzt.
Allgemeiner Tenor: Mehr und öfter, das war super!!!
2. November 2025 - Allerseelen – Auferstehungsgottesdienst
Die frühen Christen verstanden sich als Anhänger eines "Neuen Weges". In dieser Tradition stehend verstehen wir in uns als Pfarre stets in der Wegbegleitung von Mitmenschen.
Am heutigen Allerseelentag spürten wir diese Aufgabe ganz besonders im Gebet für alle unsere Verstorbenen, ohne Ausnahme. Eine pfarrliche Pflicht auch für die Verstorbenen ein Requiem zu feiern, die kein kirchliches Begräbnis erhalten haben.
In christlicher Überzeugung hat unsere menschliche Endlichkeit ein Ziel: Der irdische Lebensweg mündet direkt in Gottes Hände.
Zum Totengedenken entzündete der Gastpriester Philipp nach Verlesung des Namens für jeden Verstorbenen des vergangenen Jahres eine Kerze an der Osterkerze.
Bei prächtiger Nachmittagssonne versammelten sich Unzählige an den Gräbern und Urnengräbern. Allein der Besuch der Gräber hinterfragt uns Lebende nach unserem Bezug zur Endlichkeit.
Nach der Benennung der Verstorbenen des vergangenen Jahres folgte ein Segensgebet, die Beräucherung mit Weihrauch in alle vier Himmelsrichtungen und die Segnung der Gräber mit geweihten Wasser.
Während der Gräbersegnung wurden Impulstexte zur Trauer vorgetragen und vom Bläserquartett des TMV Unterlungitz stimmig musikalisch umrahmt.
Mit einem Vater unser für alle unsere Verstorbenen und einem Segensgebet beendeten wir diesen Gedenkgottesdienst am Friedhof.
Viele Jubelpaare sind unserer Einladung gefolgt und dankten heute im Rahmen der Sonntagsmesse für ihre gemeinsam durchlebten Jahre.
Die Lesung aus dem Buch der Sprichwörter bildete in enorm bildreicher Sprache einen kraftvollen Auftakt.
Im Sonntagsevangelium hörten wir von einem Aussätzigen, der umkehrte, um Gott zu danken und zu loben.
Die Predigt griff das Motiv der Dankbarkeit zentral auf: Im Licht der Dankbarkeit vor Gott, darf Vieles aufleuchten, wird erst dadurch auch wahrgenommen.
Das heute verwendete Messgewand wollte zeichenhaft dies ausdeuten: In der grünen Farbe des Alltages sind genauer betrachtet helle und auch dunkle Fäden eingewoben.
Die helle Stola darüber besticht mit den feinen Goldfäden, die erst im Licht zu leuchten beginnen.
Musikalisch unrahmt durch unsere Singgruppe, betrat jedes Paar den Altarraum, zündete eine wunderbare Erinnerungskerze an und empfing unter dem Marienaltar den persönlichen Jubelpaarsegen
Nach dem Gottesdienst wurde im Pfarrheim gesellig und gemütlich gefeiert.
Unser Herr Bürgermeister, selbst mit seiner Gattin unter den Jubelpaaren, ließ sich einige Gruß- und Dankesworte nicht nehmen.
Zur Erinnerung erhielt jedes Jubelpaar die Kerze, eine rote Rose und eine pfarrliche Urkunde, sowie eine Auflistung der Benennung der erreichten Ehejahre.
Vielen Dank dem Pfarrteam für die tolle Vorbereitung und Durchführung dieser Feier, unserer Singgruppe für die schwungvolle Messgestaltung und Fritz Posch für die Bilder!
Trotz kurzfristiger Ankündigung haben kleine Kinder und große Erwachsene und sogar 2 Hühner (nach dem Franziskussegen in St. Magdalena) einige unterhaltsame Stunden miteinander verbracht