Schutzengelgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johann in der Haide
Verspielt leichte Klänge mit engelsgleichen Stimmen (In Paradisum von Gabriel Fauré) stimmten die eintreffenden Gottesdienstbesucher bereits thematisch ein.
Von der hoffnungsvollen Zusage Gottes hörten wir aus dem Buch Exodus. Von der vertrauensvollen Zusage Gottes, den Menschen nicht allein zu lassen und er ihnen seine Boten zur Seite stellt, handelte die Predigt.
Kinder und auch Erwachsene hielten zärtlich und auch berührt ihre Engelsdarstellungen in den Händen, um diese segnen zu lassen.
Schließlich kamen dieselben Kinder und Erwachsenen in den Altarraum zum Einzelsegen. Mit dem Blick auf das Engelbild wurde ihnen die priesterliche Engelstola auf die Schultern gelegt und der Segen zugesprochen.
Ostkirchlicher Traditon folgend, wurde damit das Umgeben -Sein göttlicher Nähe durch den Schutzengel spürbar angedeutet.
Danke für diesen berührenden Gottesdienst!
Euer Vikar Mario
Josef Jeitler und Fritz Posch sei gedankt für die Bilder
DANKE allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, dem Team des Kindergartens, Frau Religionslehrerin Anneliese Lind, der Singruppe und der KFB für die wunderschöne Mitgestaltung unseres Erntedankfestes und vor allem den Spendern der Lebensmittel für das Marienstüberl der Caritas in Graz
Fotos stammen von Friedrich Posch, Josef Jeitler, Jutta Puschmann und Christina Roth
Am Festtag KREUZERHÖHUNG ließen wir uns von einem fordernden "Steh auf!" aus den Gedanken Johannes Paul II. motivieren, um gemeinsam in die Kirche einzuziehen.
Das vermeintliche Vortragekreuz erschloss sich als praktischer Wanderstab, der mit Griffen, wie bei einem Leiterwagerl, guten Halt anbieten kann. Die gebogene Stange zeugte von der tatsächlichen Benutzung des Pilgerstabes.
In regem Austausch mit den Mitfeiernden wurden Details des Logos zum Hl. Jahr besprochen. Gemeinsam unterwegs, gebogenes Kreuz- vielleicht gegen den Sturm unterwegs, der Anker, indem das Kreuz fußt, der offene Kreis, der die Symbole umschließt usw. - so wurden einprägsam wichtige Schwerpunkte im Motiv bewusst.
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Den Ministranten blieb nicht unentdeckt, dass bei den Wanderschuhen vor dem Altar ein Schuh bereits offene Schuhbänder zeigte. Unterwegs sein und Ankommen sind ja mit Hoffnung fest verbunden.
Fritz Posch und Josef Jeitler danke für die Bilder!
Am Vorabend des Festes KREUZERHÖHUNG feierten wir in der Kapelle "Zum Hl. Kreuz" (err. 1841) in Unterlungitz das Patroziniumsfest.
Mit dem Gloria wurde eine kleine Kapelle mitten unter die Versammelten gestellt, aus der besonderer Weihrauch zart entströmte. Kostbarster Narden-Duft, bereits zur Zeit Jesu eines der kostbarsten Duftöle, erfüllte den Kapellenraum, so wie Gottes Gegenwart die Feiergemeinschaft erfüllt.
Von der historischen Auffindung und Erhebung des Kreuzes Christi bis zur Wertigkeit von Kreuzen und Kruzifixen heue, spannte sich der Bogen während der Messfeier.
Gar nicht zum Missfallen der anwesenden Gläubigen präsentierte ich zum Ausklang des Festgottesdienstes einen rubin-rot leuchtenden Zirbenschnaps, aus familieneigener Produktion.
Nicht nur wegen der passenden Farbe zum Messgewand, durfte nach der Messe auch der Geschmack und Wirkung ausgiebig verkostet werden.
Somit löste ich ein kleines Versprechen bei der letzten Kapellenmesse nun ein.
Danke Jutta Bauer für die musikalische Gestaltung, Helga Glatz für den Lektorendienst, Anni Posch und Christina Zisser für den zielsicheren Ausschank!
Fritz Posch sei gedankt für die Bilder!
Euer Vikar Mario
PATROZINIUM
Am Vorabend des Festes KREUZERHÖHUNG feierten wir in der Kapelle "Zum Hl. Kreuz" (err. 1841) in Unterlungitz das Patroziniumsfest.
Mit dem Gloria wurde eine kleine Kapelle mitten unter die Versammelten gestellt, aus der besonderer Weihrauch zart entströmte. Kostbarster Narden-Duft, bereits zur Zeit Jesu eines der kostbarsten Duftöle, erfüllte den Kapellenraum, so wie Gottes Gegenwart die Feiergemeinschaft erfüllt.
Von der historischen Auffindung und Erhebung des Kreuzes Christi bis zur Wertigkeit von Kreuzen und Kruzifixen heue, spannte sich der Bogen während der Messfeier.
Gar nicht zum Missfallen der anwesenden Gläubigen präsentierte ich zum Ausklang des Festgottesdienstes einen rubin-rot leuchtenden Zirbenschnaps, aus familieneigener Produktion.
Nicht nur wegen der passenden Farbe zum Messgewand, durfte nach der Messe auch der Geschmack und Wirkung ausgiebig verkostet werden.
Somit löste ich ein kleines Versprechen bei der letzten Kapellenmesse nun ein.
Danke Jutta Bauer für die musikalische Gestaltung, Helga Glatz für den Lektorendienst, Anni Posch und Christina Zisser für den zielsicheren Ausschank!
Zu einem außergewöhnlichen Vorhaben transportierten Team und Hausleitung des Pflegezentrums Föhrenhof rüstige Bewohner in unsere Pfarrkirche St. Johann in der Haide.
Angetan mit Gewändern, wie damals, betrat der Herr Pfarrer den Altarraum und wurde textsicher das Eröffnungslied aus der Schubertmesse gesungen. Nach dem Schuldbekenntnis verlief die Abfolge der Hl. Messe, wie eben seit Kindertagen gewohnt.
Nur, nach dem Evangelium verließ der Priester überraschend die Kirche, um kurz danach hoch oben auf der Kanzel zu erscheinen.
"Gelobt sei Jesus Christus!" - "In Ewigkeit Amen!", erfolgte prompt und kräftig die Antwort.
Einige Mitfeiernde schmunzelnden, einige sahen ehrfürchtig, ja fast angespannt, hinauf.
Doch, wer nun eine wortgewaltige, mit donnernden Stimme vorgetragene Predigt erwartete, wurde enttäuscht.
Es folgte eine einfühlsame Auslegung des Tagesevangeliums:
Selig seid ihr, die ihr arm seid!
Mit Verweisen aus dem Heimalltag im Mieinander und eben auch wie Jesus Christus Seligsein zuspricht in persönlichen Befindlichkeiten.
Sehr wohl wurde hier der große Unterschied aufgezeigt zu den Predigten der Pfarrer aus Kindheitstagen.
Der weitere Verlauf der Messfeier entsprach wieder der heute üblichen Feierpraxis mit berührenden Fürbitten und schwungvollen Liedern, dargebracht von der "Föhrenhof Combo", der hauseigenen Musikgruppe.
Kerzen und Kreuze wurden gesegnet, um später als Erinnerung ausgeteilt zu werden.
Ein Gruppenfoto im Mittelgang musste natürlich auch geschossen werden.
Aber nun kam der zweite wesentliche Teil:
Wie damals, ging es jetzt gesellig zum Kirchenwirt.
Ein rotes Himbeerkracherl und Würstel mussten einfach sein!
Lustig, humorvoll und mit vielen Schilderungen aus Kindheit und Jugendzeit verging die Zeit wie im nu.
Eine besondere Ehre, die alle zu schätzen wussten: Bürgermeister Müller und seine Gattin feierten die Hl. Messe mit und nahmen sich viel Zeit für Gespräche und Anekdoten über frühere Pfarrer, Lehrer und dem damaligen Lebensalltag.
Hr. Bürgermeister und Hr. Pfarrer bezeichneten sich sogar launig selber wie Don Camillo und Peppone zu sein, unter herzhaften Lachen der gesamten Runde.
Ein herzliches Danke für die tolle Idee und allen die diese auch so einsatzfreudig umgesetzt haben!