Zu einem außergewöhnlichen Vorhaben transportierten Team und Hausleitung des Pflegezentrums Föhrenhof rüstige Bewohner in unsere Pfarrkirche St. Johann in der Haide.
Angetan mit Gewändern, wie damals, betrat der Herr Pfarrer den Altarraum und wurde textsicher das Eröffnungslied aus der Schubertmesse gesungen. Nach dem Schuldbekenntnis verlief die Abfolge der Hl. Messe, wie eben seit Kindertagen gewohnt.
Nur, nach dem Evangelium verließ der Priester überraschend die Kirche, um kurz danach hoch oben auf der Kanzel zu erscheinen.
"Gelobt sei Jesus Christus!" - "In Ewigkeit Amen!", erfolgte prompt und kräftig die Antwort.
Einige Mitfeiernde schmunzelnden, einige sahen ehrfürchtig, ja fast angespannt, hinauf.
Doch, wer nun eine wortgewaltige, mit donnernden Stimme vorgetragene Predigt erwartete, wurde enttäuscht.
Es folgte eine einfühlsame Auslegung des Tagesevangeliums:
Selig seid ihr, die ihr arm seid!
Mit Verweisen aus dem Heimalltag im Mieinander und eben auch wie Jesus Christus Seligsein zuspricht in persönlichen Befindlichkeiten.
Sehr wohl wurde hier der große Unterschied aufgezeigt zu den Predigten der Pfarrer aus Kindheitstagen.
Der weitere Verlauf der Messfeier entsprach wieder der heute üblichen Feierpraxis mit berührenden Fürbitten und schwungvollen Liedern, dargebracht von der "Föhrenhof Combo", der hauseigenen Musikgruppe.
Kerzen und Kreuze wurden gesegnet, um später als Erinnerung ausgeteilt zu werden.
Ein Gruppenfoto im Mittelgang musste natürlich auch geschossen werden.
Aber nun kam der zweite wesentliche Teil:
Wie damals, ging es jetzt gesellig zum Kirchenwirt.
Ein rotes Himbeerkracherl und Würstel mussten einfach sein!
Lustig, humorvoll und mit vielen Schilderungen aus Kindheit und Jugendzeit verging die Zeit wie im nu.
Eine besondere Ehre, die alle zu schätzen wussten: Bürgermeister Müller und seine Gattin feierten die Hl. Messe mit und nahmen sich viel Zeit für Gespräche und Anekdoten über frühere Pfarrer, Lehrer und dem damaligen Lebensalltag.
Hr. Bürgermeister und Hr. Pfarrer bezeichneten sich sogar launig selber wie Don Camillo und Peppone zu sein, unter herzhaften Lachen der gesamten Runde.
Ein herzliches Danke für die tolle Idee und allen die diese auch so einsatzfreudig umgesetzt haben!
Die Freiwillige Feuerwehr Unterlungitz feierte ihr 120-jähriges Gründungsjubiläum. Im Mittelpunkt stand die Segnung des neuen Hilfeleistungsfahrzeugs HLF 3.
UNTERLUNGITZ. Gleich doppelten Grund zum Feiern gab es heuer beim traditionellen Frühschoppen der Freiwilligen Feuerwehr Unterlungitz in der Gemeinde St. Johann in der Haide. Zum einen das 120-jährige Gründungsjubiläum und zum anderen die Segnung des neuen Hilfeleistungsfahrzeugs HLF 3.
Nach einer WortGottesFeier, in der Diakon Franz Hollensteiner den Zusammenhalt und das Ehrenamt betonte, dankten Bgm. Müller und BR Hierzer in ihren Grußworten für das Engagement und die Einsatzbereitschaft, die sich besonders im „Katastrophenjahr 2024“ gezeigt hat.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Trachtenmusikvereins Unterlungitz unter der Leitung von Martina Schieder.
Im Anschluss der Feier erfolgte die Segnung des neuen HLF 3.
Oberministrantin Hannah Sophie Jeitler, auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Unterlungitz,erhielt in diesem festlichen Rahmen für 10 Jahre treuen Dienst das Goldene Ministrantenabzeichen.
Kommandant HBI Roman Becker freute sich dazu neben den Feuerwehrmitgliedern und ihren Familien auch den Gemeindevorstand, an der Spitze Bgm. Günter Müller und Vbgm. Christoph Miksch, selbst Mitglied der FF Unterlungitz, sowie Bereichskommandant-Stellvertreter BR Johann Hierzer begrüßen zu können.